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Stichworte zu einer Utopie-geleiteten und an den hiesigen Praxen konkretisierten Studienreform |
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Sommersemesterprogramm 2010
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Montag, 12. Juli 2010 |
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Das Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft lädt ein zu einem informellen, offenen Diskussionsabend am
kommenden Mittwoch, 14.07.2010 um 19.30 Uhr im Germanistischen Seminar (Karlsstraße 2, Raum 004 der Linguistik).
Wir möchten gerne unseren derzeitigen Arbeitszwischenstand - "Stichworte zu einer Utopie-geleiteten und an den hiesigen Praxen konkretisierten Studienreform" (siehe unten) - vor- und der Diskussion stellen. |
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Programm für Sommersemester 2010 |
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Sommersemesterprogramm 2010
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Mittwoch, 14. April 2010 |
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Dieses Sommersemester 2010 möchten wir weiter den Fokus auf die inhaltliche Arbeit legen. Darum wird es voraussichtlich keine fest geplanten Veranstaltungen geben, dafür aber in regelmäßigen Abständen informative Texte zu wichtigen Themen der aktuellen bildungspolitischen Debatte. Wir schließen dabei insbesondere an unsere Themenreihe an, d.h. wir widmen uns auf Basis von Textlektüre und Diskussion in der Gruppe aktuellen bildungspolitischen Problemfeldern und stellen dazu jeweils die wichtigsten Hintergrundinformationen und Argumente zusammen. Ziel ist nicht nur die Fundierung der eigenen Kenntnisse auf den verschiedenen Bereichen, sondern auch die gemeinsame Dokumentation dieser Arbeit in Form kurzer informativer und argumentativer Texte. Unsere Sitzungen sind nach wie vor immer öffentlich: Interessierte sind also jederzeit herzlich eingeladen, sich in die Diskussionen (auch punktuell) einzubringen oder neuen Ideen nachzugehen. Im letzten Semester beschäftigten wir uns u.a. mit den Hintergründen zu "Bologna", Bildungsstreik, Studiengebühren und Humboldt. Derzeit und die kommenden Wochen gehen wir der Frage nach, wie eine alternative, demokratische Universität in Form und Inhalt zu gestalten wäre. Dabei wollen wir genauer induktiv (aus Erfahrung und standardisierten empirischen Beobachtungen) und deduktiv (Theorie und Emperie aus psychologischer, soziologischer, didaktischer usw. Literatur) prüfen, was "Lernen" überhaupt ist - bzw. umgekehrt: was sind die Bedingungen für erfolgreiches und misslingendes Lernen an der Hochschule. Das Thema brennt umso mehr unter den Nägeln, als u.E. in den vergangenen Monaten zwar viel 'gestreikt', aber inhaltlich viel zu wenig geboten wurde: an systematischer Kritik ebenso wie an fundierten, in sich konsistenten Vorschlägen für Alternativen. Bei Interesse, einfach mal vorbeizuschauen, zuzuhören und/oder mitzudiskutieren, ist herzlich eingeladen. Schreibt uns dafür eine Email an friedemann.vogel[at]gs.uni-heidelberg.de |
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Thema: Wilhelm von Humboldt |
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Thema. Hochschulpolitische Informationen und Argumente
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Mittwoch, 14. April 2010 |
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Ein Gespenst geht um in der Bildungsdebatte - das Gespenst Wilhelm von Humboldts. “Humboldt” heißt es allenorten: Die einen stellen sich in seinem Namen gegen die Bildungsreform, die anderen fordern sie geradezu in seinem Namen. Für die einen ist er Garant exzellenter Hochschulbildung, für die anderen ein Relikt des alten Preußen. Humboldt haust als Gespenst in dieser Debatte, und nicht weniger gespenstisch kommen “freie Bildung”, “Einheit von Forschung und Lehre” und “Menschenbildung” daher. Wer aber war Humboldt, was wollte er, wer sollte sich auf ihn berufen und wer sollte sich davor hüten?
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Jenseits des bildungspolitischen Tunnelblicks |
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Textarchiv
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Mittwoch, 28. Oktober 2009 |
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(erschienen als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, am 23.07.2009) Die schwarz-rot-gelbe Bildungspolitik von Bund und Ländern der vergangenen Jahre kennzeichnet ein Tunnelblick: Sie ist nicht geleitet von einem explizit formulierten Konzept dessen, was Bildung für unsere Gesellschaft bedeuten könnte und sollte, sondern implizit überwiegend von ökonomisch-bürokratisch orientierten Überlegungen. Die Auswirkungen ihrer diversen Reformen für die tatsächlichen Lehr- und Lernbedingungen vor Ort sind den bildungspolitischen Akteuren weitestgehend unbekannt. Die Betroffenen fühlen sich dabei häufig als lehrende „Produzenten" oder belernte „Produkte" herabgesetzt und nicht als die „Zukunft unserer Gesellschaft" ernst genommen.
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Organisierung demokratischer Bildung |
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Allgemeines
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Montag, 12. Januar 2009 |
Organisierung demokratischer BildungKritik der Verhältnisse und GegenentwurfStreitschrift zur Gründung eines Instituts für demokratische Bildung Herausgegeben 2009 von
Komitee für Grundrechte und Demokratie Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Kritische Initiative Heidelberg Linkswärts e.V. Mainz
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Wissenschaftliches Kuratorium |
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Allgemeines
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Sonntag, 9. März 2008 |
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Das Wissenschaftliche Kuratorium des 'Heidelberger Forums für Kritische Theorie und Wissenschaft' konstituiert sich aus Förderinnen und Förderer, die als Mitglieder des Kuratoriums nicht nur dem Forum, sondern auch anderen Interessierten Unterstützung leisten -
bei fachlich- inhaltlichen Fragen zu ihren jeweiligen Spezial- gebieten kritischer Provenienz; -
mit Rat und Tat bei der Umsetzung von inhaltlichen Projekten; -
durch eigene Beiträge innerhalb des Forums (Skripte, Vorträge, Seminare). Die Konstituierung des Kuratoriums ist ein weiterer Schritt zu dem erklärten Forumsziel der Institutionalisierung kritischer Wissenschaften an der Universität Heidelberg. |
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Sonstiges
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Sonntag, 9. März 2008 |
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In folgenden Artikeln wurde das Heidelberger Forum und seine Arbeit in der Medienberichterstattung berücksichtigt:
- "Humboldts Bildungsbegriff als Fetisch ." Beitrag der Forumsmitglieder Evi Schedl und Friedemann Vogel in: b&w - Zeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg, 05/2010.
- "Der neue Student" Gastbeitrag von W.D. Narr und Forumsmitglied F. Vogel in der Frankfurter Rundschau (18.01.2009)
- "Agenda 2011. Bildung für die Demokratie." Gastbeitrag von Forumsmitglied Friedemann Vogel in TheEurpean (24.11.2009)
- "Dem gespendeten Geist. Fundraising-Projekt der Uni stößt auf Kritik." ruprecht (11/2009)
- "Jenseits des Tunnelblicks" Gastbeitrag von Forumsmitglied Friedemann Vogel in der FAZ (23.07.2009)
- "Das gemeinsame Interessevon Studenten und Professoren. In Heidelberg wurden die Möglichkeiten eines Bildungsstreiks gegen die Bologna-Reform diskutiert." FAZ (29.04.2008)
- "Professoren unterstützen den 'Bildungsstreik'" RNZ (28.04.2009)
- "Auftakt des Bildungsstreiks. Studenten und Schüler demonstrieren - Professoren diskutieren lieber." ruprecht (05/2009)
"Das bundesweite Bündnis 'Bildungsstreik 2009' ruft im Juni zum Protest auf. Erste Aktionen waren eine Demonstration mit anschließender Vollversammlung sowie eine Podiumsdiskussion, in der Professoren auf Wege des Widerstandes eingingen." - "Die Besetzung geht weiter"; RNZ (25.04.2009)
- "'Trichterdidaktik' sorgt für Unmut"; RNZ (21.04.2009)
- "Bildungsstreik kommt"; critica extra (12/2008)
- "Herbstakademie Heidelberg: Bildung auf den Kopf stellen"; indymedia (26.11.2008)
- "Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft. Kritisch denken kritisch forschen"; FRIZZ, das Magazin (07/2008)
- "Ein Zelt im Feld. Am Montag startet das zweite Campuscamp"; ruprecht (06/2008)
- "Kritik universitärer Lernverhältnisse. Heidelberger Forum veranstaltet eintägiges Seminar"; UNiMUT (07.05.2008)
- "2500 Euro für kritische Geister"; RNZ (16.10.2008)
- "Diskussionen anregen und fördern. Preis der Freunde an Heidelberger Forum für Kritische Theorie und Wissenschaft"; UniSpiegel Heidelberg (04/2007)
- "Start der Herbstuniversität. 3 Tage Seminare und Vorträge"; RNZ (08.10.2007)
- "Viel Kritik auf 'Roter Oktober'. Studentische Initiative lässt die Herbstuniversität wiederaufleben" ruprecht (08.10.2007)
- "Der Oktober wird rot; Journal@RupertoCarola (07/2007)
- "Wer geht an der Uni zelten?"; RNZ (12.06.2007)
- "Campuscamp im Feld. Freiraum für Kreativität und Engagement"; ruprecht (06/2007)
- "Denken hilft!"; ruprecht (101/2006)
- "Kritisch denken"; RNZ (24.04.2006)
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