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Ton- und Text-Dokumentation
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Thema: Wilhelm von Humboldt |
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Thema. Hochschulpolitische Informationen und Argumente
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Mittwoch, 14. April 2010 |
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Ein Gespenst geht um in der Bildungsdebatte - das Gespenst Wilhelm von Humboldts. “Humboldt” heißt es allenorten: Die einen stellen sich in seinem Namen gegen die Bildungsreform, die anderen fordern sie geradezu in seinem Namen. Für die einen ist er Garant exzellenter Hochschulbildung, für die anderen ein Relikt des alten Preußen. Humboldt haust als Gespenst in dieser Debatte, und nicht weniger gespenstisch kommen “freie Bildung”, “Einheit von Forschung und Lehre” und “Menschenbildung” daher. Wer aber war Humboldt, was wollte er, wer sollte sich auf ihn berufen und wer sollte sich davor hüten?
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Thema. Hochschulpolitische Informationen und Argumente
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Mittwoch, 27. Januar 2010 |
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In Deutschland wurden seit 2005 in sieben Bundesländern Studiengebühren eingeführt: in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland. Der Einführung von Studiengebühren wurde und wird mit starken Protesten und Boykottversuchen begegnet, teilweise mit Erfolg: In Hessen wurden die Gebühren nach Regierungswechsel 2008 wieder abgeschafft; ähnliches ist im Saarland zum Sommersemester 2010 angekündigt. Im Folgenden tragen wir die wichtigsten Informationen zum Thema „Studienbeiträge“ (so die euphemistische Sprachpolitik in Heidelberg) zusammen: zum ideellen Hintergrund (Bildung als Ware), den Auswirkungen der Studiengebühreneinführung sowie zur aktuellen juristischen Situation.
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Thema: Bildung(sstreik) in der Gesellschaft |
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Thema. Hochschulpolitische Informationen und Argumente
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Mittwoch, 25. November 2009 |
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Sozialisierende Bildung und institutionalisierte Bildung: Wenn heute von Bildung gesprochen wird, dann sind meistens die Bildungsinstitutionen gemeint. Dies gilt im Allgemeinen auch für den Bildungsstreik. In der Regel stehen daher Bildungseinrichtungen im Fokus öffentlicher Debatten. Um den gesellschaftlichen und sozialen Kern von Bildung zu erörtern reicht deshalb das formale und bürokratische Verständnis von Bildung nicht aus. Bildung ist in unserer Gesellschaft keine bloß individualistische und formale Komponente, sondern in erster Linie gesellschaftliche Bildung, d.h. eine soziale Formung des Menschen.
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Thema. Hochschulpolitische Informationen und Argumente
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Samstag, 14. November 2009 |
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„Bologna“ hat die Universitäten überrollt. Dabei ist auch der absoluten Mehrheit der unmittelbar Betroffenen kaum bekannt, was sich hinter diesem viel zitierten Wort verbirgt. Gerade dies könnte Teil der Erfolgsgeschichte dessen sein, was sich mit „Bologna“ verbindet. Doch wer oder was ist „Bologna“ tatsächlich, wer sind die leitenden Akteure und was ihre Intentionen?
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Die Unis brennen - was noch? |
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Textarchiv
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Sonntag, 8. November 2009 |
Oder: was eine Demokratisierung der Hochschulen mit Opel zu tun hat Anlass des folgenden Kommentars zu den aktuellen Entwicklungen nicht nur in Österreich, sondern vor allem auch in Heidelberg sind zwei kurze Notizen, die wohl unbemerkt durchs Netz bzw. über einen der diversen Verteiler huschte. Die erste Notiz - ein Kommentar zu einem Bildungsstreik-Youtube-Video: Schlecht! Da singt er auch noch: "[...] sie reden nur vom Wettbewerb, von Eliten [...]", dabei sind ja gerade Studenten bestrebt, sich durch ihr Studium bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu erarbeiten, um später finanziell und wirtschaftlich besser dazustehen. Studenten bekommen BAFÖG, damit sie einmal zur "Elite" gehören und regen sich noch auf. Die sollen erst mal lernen, was es heißt, zu arbeiten. Die zweite Notiz - eine Verteileremail eines studentischen Protestlers mit der rhetorisch ablehnenden Frage, was denn die Hochschule mit Opel zu tun habe. Beide Notizen stimmten mich nachdenklich. Und ich möchte v.a. auf die Frage des Kommilitonen in drei knappen Schritten reagieren, denn ich glaube (besser: fürchte), sie ist derzeit (wieder) symptomatisch für einen Großteil der neu anlaufenden Studierendenproteste insb. in Deutschland.
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Jenseits des bildungspolitischen Tunnelblicks |
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Textarchiv
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Mittwoch, 28. Oktober 2009 |
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(erschienen als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, am 23.07.2009) Die schwarz-rot-gelbe Bildungspolitik von Bund und Ländern der vergangenen Jahre kennzeichnet ein Tunnelblick: Sie ist nicht geleitet von einem explizit formulierten Konzept dessen, was Bildung für unsere Gesellschaft bedeuten könnte und sollte, sondern implizit überwiegend von ökonomisch-bürokratisch orientierten Überlegungen. Die Auswirkungen ihrer diversen Reformen für die tatsächlichen Lehr- und Lernbedingungen vor Ort sind den bildungspolitischen Akteuren weitestgehend unbekannt. Die Betroffenen fühlen sich dabei häufig als lehrende „Produzenten" oder belernte „Produkte" herabgesetzt und nicht als die „Zukunft unserer Gesellschaft" ernst genommen.
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Protokoll der Sitzung 06.05.09 - 1. Kapitel - 2. Paragraph |
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Marx Lektüregruppe
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Montag, 11. Mai 2009 |
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Protokoll der Marx-Lektüregruppe der vergangenen Semester.
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Videos zum Bildungsstreik 2009 |
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Ein Song zum Streik: Auf die Barrikaden |
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Donnerstag, 30. April 2009 |
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"Auf die Barrikaden" (2009) - Text, Gesang und Gitarre von Friedemann Vogel (Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft)
Das Video zum Song findet sich hier.
Text und Musik unterstehen der Creative Commons Licence. Das heißt: das Lied kann hier als MP3 heruntergeladen und vervielfältigt werden, sofern Quelle, Namen und Art der Lizenzbestimmungen genannt und die Daten nicht verändert werden. Liedtext und Harmonien (Lyrics and tabs)
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Ein Song als Replik auf den Streik: Diesen Sommer - |
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Audioarchiv
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Donnerstag, 30. April 2009 |
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"Diesen Sommer -" (2009) - Text, Gesang und Gitarre von Friedemann Vogel (Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft)
Text und Musik unterstehen der Creative Commons Licence. Das heißt: das Lied kann hier als MP3 heruntergeladen und vervielfältigt werden, sofern Quelle, Namen und Art der Lizenzbestimmungen genannt und die Daten nicht verändert werden. Liedtext (Lyrics)
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Nicht für die Schule / Uni lernt man, sondern für ... die Demokratie? |
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Donnerstag, 16. April 2009 |
Zum Verhältnis von Demokratie und Bildung Was soll das denn? Nicht für die Schule.., Leben! Demokratie? Wieder eine der Alt-68er Marotten, nur heute von anderen aufgewärmt, weil die Steinewerfer von damals heute längst ihre Hosen an haben? Demokratie! Dieses hehre Wort, dieses leere Wort. „Demokratie“ haben wir mit Bush im Irak, also Krieg, Leid, Tote, politische und soziale Instabilität, Rechtlosigkeit, Ressourcenausbeutung. „Demokratie“ haben wir im Kongo, nur dieses mal demokratisiert Europa. „Unsere“ Demokratie? Also „Wählen-gehen“? – Wieso sollte man „lernen“, um Wählen zu gehen? Fragen über Fragen. Und ich will doch einfach nur lernen.
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Organisierung demokratischer Bildung |
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Montag, 12. Januar 2009 |
Organisierung demokratischer BildungKritik der Verhältnisse und GegenentwurfStreitschrift zur Gründung eines Instituts für demokratische Bildung Herausgegeben 2009 von
Komitee für Grundrechte und Demokratie Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Kritische Initiative Heidelberg Linkswärts e.V. Mainz
VorwortEin Hilferuf geht durch die Gesellschaft: Der „Bildungsnotstand“ wird ausgerufen. Die Regierungen sind alarmiert. Sondersitzungen werden einberufen, Kommissionen aus SchülerInnen und Studierenden, Eltern, Lehrenden und Forschenden eingesetzt. Der Finanzminister zögert nicht. 500 Milliarden Euro Soforthilfe für den Aufbau neuer Schulen und Universitäten, Fortbildungszentren für Arbeitnehmer- Innen, Bildungsforen zur Entwicklung zeitgemäßer Lehr-Lernformen. Langfristige finanzielle Absicherung von Bildungseinrichtungen kleiner und mittlerer Größe, geringer Bürokratie und hoher sozialer Durchlässigkeit. Nicht von heute auf morgen, die Regierungen sehen realistisch, aber die Richtung ist klar. Nach fünf Jahren des Um- und Aufbaus Aufatmen: Die statistische Politikverdrossenheit nähert sich ihrem Jahrhunderttief, die Bürgerinnen und Bürger verstehen, kontrollieren und gestalten ihre soziale Umwelt. Gesellschaftliche Innovationen durch demokratische Bildung. Hiervon sind wir weit entfernt. Bildung wird heute vielmehr sozial segregiert, elitär organisiert und allein auf seine Verwertbarkeit „gerankt“. Bildung wird nicht als Menschenrecht begriffen, mehr noch: die Fähigkeit, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, die Rechte und Pflichten als BürgerIn in einer demokratischen Gesellschaft zu verstehen und mitzugestalten, wird von den Eliten des Landes als überflüssig, wenn nicht gar lästig empfunden. Würde „Bildung als Menschenrecht“ ernst genommen, man herrschte nicht von hohen „Bildungsgipfeln“. Aus diesem Grunde fanden sich im November 2008 verschiedene Initiativen kritischer Wissenschaft in Heidelberg zusammen, um aus der Kritik der bestehenden Bildungsverhältnisse heraus alternative Realisierungsformen demokratischer Bildung zu diskutieren. Es gilt, die Passivität in innerinstitutionellen Reformversuchen gleichwohl wie die Machtlosigkeit gegenüber landes- und bundespolitischen Entscheidungen zu überwinden und progressiv Alternativen zu entwickeln. Erste konzeptuelle Überlegungen hierzu möchten wir auf den folgenden Seiten der Diskussion stellen: In einem ersten Teil (A.) werden gesellschaftliche Bildungs- und Demokratieprozesse als Einheit herausgearbeitet und in einem daran anschließenden zweiten Teil (B.) am Beispiel der Universitäten konkretisiert. Im dritten und letzten Teil (C.) möchten wir schließlich erste organisatorische Konsequenzen vorstellen, kurz-, mittel- und langfristig eine Institution für demokratische Bildung zu etablieren. Die vorliegende Broschüre richtet sich an Lehrende wie Lernende gleichermaßen und hofft auf Gleichgesinnte, das Skizzierte weiter zu fundieren und in eine Realität der demokratischen Bildung umzusetzen.
Dezember 2008 Die AutorInnen und HerausgeberInnen
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Protokoll der Sitzung vom 09.12.08 - Wert, Tauschwert und Gebrauchswert |
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Marx Lektüregruppe
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Mittwoch, 17. Dezember 2008 |
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Protokoll der Sitzung vom 02.12.08 - 17. Kapitel (Fortsetzung II) |
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Marx Lektüregruppe
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Mittwoch, 10. Dezember 2008 |
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Protokoll der Sitzung vom 25.11.08 - 17. Kapitel (Fortsetzung I) |
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Marx Lektüregruppe
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Mittwoch, 10. Dezember 2008 |
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Protokoll der Sitzung vom 18.11.08 - 17. Kapitel |
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Marx Lektüregruppe
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Montag, 8. Dezember 2008 |
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Gedichte von Brecht: Brechtlesung mit Dietrich Mathy (Herbstuniversität 2008) |
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Sonntag, 2. November 2008 |
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Brecht-Lesung mit Dr. Dietrich Mathy (Heidelberg) im Rahmen der Herbstuniversität 2008: 20 ausgewählte Gedichte von Berthold Brecht und aus seinem gesamten Schaffenszeitraum (40 min).
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Podium zu Utopie und Praxis wissenschaftskritischer Initiativen (Herbstuniversität 2008) |
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Audioarchiv
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Sonntag, 2. November 2008 |
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Podium mit Thorsten Bultmann (BdWi), Heshmat Tavakoli (Linkswärts Mainz) und Friedemann Vogel (Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft) im Rahmen der Herbstuniversität 2008 zum Thema: "Kritik mit Erfolg? Utopie und Praxis wissenschaftskritischer Initiativen".
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Podium zu Demokratie und demokratischer Bildung (Herbstuniversität 2008) |
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Audioarchiv
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Sonntag, 2. November 2008 |
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Podium mit Prof. Dr. Wolf-Dieter Narr (FU Berlin), Prof. Dr. Peter Grottian (FU Berlin) und Wolfgang Berger (lpb, Heidelberg) zum Thema: "Demokratie und demokratische Bildung – Grundlagen, Bedingungen und Potentiale"
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Wolf-Dieter Narr: Zur Krise der Bildungspolitik |
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Audioarchiv
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Sonntag, 2. November 2008 |
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Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Wolf-Dieter Narr im Rahmen der Herbstuniversität 2008 in Heidelberg zur aktuellen hochschulpolitischen Situation (65 min)
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Abschlussthesen: Allmende-Politik (von Prof. Dr. Kristian Hungar) |
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Montag, 29. September 2008 |
Allmende-Politik: Thesen bzw. Ideenskizze
Kristian Hungar, HD 2008-07-07, ergänzt 2008-09-20
Es geht um die Frage, ob auf den zur Zeit neu entstehenden Feldern - der Informationstechnologie und -ökonomie und - der Gentechnologie und -ökonomie, analog zum wenig älteren Feld - der Umwelttechnologie und -ökonomie
eine Politik der Allmende, d.h. der selbstverwalteten Nutzung von Ressourcen, denkbar und auch zu verwirklichen ist.
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Abschlussbericht: Wissensallmende (Von Martin Hölz) |
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Montag, 21. Juli 2008 |
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Zwischenbericht von Martin Hölz zum vierten Treffen des Lektürekreises zum Thema „Allmende“ bei Prof. Kristian Hungar am 07.07.2008.
Thema: "Wissensallmende" von Sebastian Bödeker, Oliver Moldenhauer und Benedikt Rubbel (VSA-Verlag; auch als kostenlose Onlineressource )
Diskussionsgrundlage des Lektürekreises zum Thema „Allmende“ des Heidelberger Forums für Kritische Theorie und Wissenschaft war erneut der attac – Basistext „Wissensallmende“, und zwar dessen letzte Kapitel zur volkswirtschaftlichen Betrachtung geistiger Monopolrechte, ihrer ökonomischen Bedeutung und den von der Arbeitsgruppe angebotenen Alternativen.
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Konzeptionelle Überlegungen zur Gründung einer „Bundesstiftung für demokratische Bildung“ (BdB) |
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Mittwoch, 16. Juli 2008 |
Arbeitspapier als erste (interne) Diskussionsgrundlage; Friedemann Vogel (06.06.2008)Entstanden in Folge eines Forum-Blockseminars zum Thema "Kritik universitärer Lernprozesse. Organisatorische Formen und Inhalte einer demokratischen Bildungsakademie" mit Wolf-Dieter Narr (10.05.2008). Kritik ist die Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden (Michel Foucault, 1992) 1 Ausgangssituation / Einstimmung. Vorweg: An dieser Stelle geht es mir nicht um eine umfassende Kritik der aktuellen Situation, sondern adressatenspezifisch um eine kurze Skizze der meines Erachtens beiden Hauptge-sichtspunkte mit dem Ziel, die Problematik in Erinnerung zu rufen (für systematischere, insb. historische Betrachtungen sei die bereits in mehreren Auflagen erschienene Streitschrift „ Wider die restlose Zerstörung der Universität “ Wolf-Dieter Narrs ans Herz gelegt):
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Zwischenbericht: Wissensallmende (von Christian Axtmann) |
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Sonntag, 29. Juni 2008 |
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Zwischenbericht von Christian Axtmann zum dritten Treffen des Lektürekreises zum Thema „Allmende“ bei Prof. Kristian Hungar am 09.06.2008.
Thema: "Wissensallmende" von Sebastian Bödeker, Oliver Moldenhauer und Benedikt Rubbel (VSA-Verlag; auch als kostenlose Onlineressource ) Beim dritten Treffen des Lektürekreises "Allmende" ging es um das moderne Thema Wissensallmende. Dabei wird um den Begriff an sich schon kontrovers diskutiert (siehe hierzu auch den Artikel bei Wikipedia ). Aus volkswirtschaftlicher Sicht handelt es sich nämlich um ein öffentliches Gut, da hierfür die beiden Kriterien Nicht-Rivalität und Nichtausschließbarkeit erfüllt sind. Weitere Eigenschaften von Wissensgütern bestehen darin, dass sie entweder gar nicht oder im Überfluss vorhanden sind oder ökonomisch gesprochen die Vervielfältigungskosten von Wissen sind so gering, dass ihre Grenzkosten (hier: Kosten für die Produktion einer zusätzlichen Einheit Wissen, die schon bekannt ist) gegen Null tendieren. Da in den modernen Industriegesellschaften die Bedeutung von Wissen immer wichtiger wird (der Ausdruck „Wissensgesellschaft“ ist in aller Munde), werden auch die Probleme und Fragestellungen die sich mit der Nutzung und der Vervielfältigung von Wissen beschäftigen immer wichtiger.
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Poor English Israelites: Politischer Radikalismus im England des 17. Jh. (Nick Williams) |
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Samstag, 7. Juni 2008 |
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Poor English Israelites: Politischer Radikalismus im England des 17. Jh. Essay und Diskussionspapier von Nick Williams (Heidelberg)  Wer sich mit der kommunistischen Kritik des aufkommenden Kapitalismus des 19. Jh. befasst, sollte sich darüber im Klaren sein, dass wesentliche Aspekte der Kapitalismuskritik dem Kapitalismus vor dessen endgültiger materieller (industrielle Revolution) und ideologischer (Adam Smith) Festigung vorweg genommen wurden. Im Folgenden soll anhand der Diggers, einer radikalen agrar(kommunistischen) Gruppe im englischen Bürgerkrieg gezeigt werden, dass schon lange vor dem 19. Jh. die Idee gemeinschaftlichen Eigentums unter vollständiger Ablehnung des Privateigentums existierte, und zwar mit kommunistisch/anarchistischen Implikationen. Die Diggers gingen weiter als die Verteidiger des „Common Land“, also des Gemeindeeigentums, da sie dieses als einzig gültige Besitzform anerkannten. Die im Anschluss aufgeworfene Frage soll sein, ob dieses vielleicht ein bei „Commoners“, also grob gesprochen Mitgliedern der Nicht-Elite, weiter als gemeinhin angenommener Gedanke war, ob also das Privateigentum wirklich so weithin akzeptiert war. Diese Gedankenansätze zum politischen Radikalismus sind in das Umfeld des englischen Bürgerkrieges eingebettet, der in einem kurzen Abriss über dessen historiographische Bewertung widergegeben ist.
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Zur Dialektik von Kunst und Gesellschaft in Adornos Ästhetik |
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Mittwoch, 4. Juni 2008 |
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"...mit den Augen der Sache zu sehen." Zur Dialektik von Kunst und Gesellschaft in Adornos Ästhetik Vortragsmanuskript von Dr. Dietrich Mathy (Heidelberg) Daß die Kritische Theorie, insbesondere die Theorie Adornos nach dessen Tod zunehmenden Einwänden ausgesetzt sein würde, war vorauszusehen: Zu seinen Lebzeiten nämlich wagten nur wenige den offenen Austausch mit ihm. Zu weit für die meisten war er eingedrungen in eine von Hegel bezogene und gegen diesen gewendete Dialektik. Nachgerade verhängnisvoll wirkt sich der seinen Schriften bisweilen entgegengebrachte Unverstand für die Rezeption seines - er hätte den Ausdruck verworfen - Hauptwerks aus, seine posthum veröffentlichte Ästhetische Theorie, die er, Fragment geblieben, in dieser Gestalt wohl kaum hätte zur Veröffentlichung freigegeben. Und doch - ich bin mir der Gewagtheit meines Vergleichs bewußt - existiert neben den Homburger Schriften Hölderlins wohl kaum ein anderes theoretisches Kompendium modemer Ästhetik in nuce von gleicher Dignität.
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Historische Allmende und Allmendaufhebung (Zwischenbericht von Martin Hölz) |
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Mittwoch, 4. Juni 2008 |
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Zwischenbericht zum zweiten Treffen des Lektürekreises zum Thema „Allmende“ bei Prof. Kristian Hungar am 19.05.2008 Thema: Hartmut Zückert, Allmende und Allmendaufhebung. Vergleichende Studien zum Spätmittelalter bis zu den Agrarreformen des 18. / 19. Jahrhunderts
Im Rahmen dieses zweiten Treffens des Lektürekreises „Allmende“ standen diesmal die historischen Entwicklungsdynamiken und ihre Analyse im Mittelpunkt. Der Autor Hartmut Zückert kombiniert dabei eine rechts- und verfassungsgeschichtliche mit einer wirtschaftsgeschichtlichen Perspektive.
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Prinzipien funktionierender Allmenden |
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Sonntag, 25. Mai 2008 |
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- Ein kurzer Zwischenbericht der Allmend-Lektüre-Gruppe des Heidelberger Forums (von Friedemann Vogel)
Das Wissen über Allmenden in der traditionellen Wissenschaftslandschaft sowie in der Politik ist leider bis heute sehr stark von Vorurteilen geprägt: Während die linksorientierte Community das aus dem Mittelalter stammende Konzept des gemeinschaftlichen Verwaltens und Nutzens von (in der Regel landwirtschaftlichen) Ressourceen romantisierend als Kleinform kommunistischer Warenfreiheit feierte, halten rechtskonservative Gruppen das Konzept als reine linke Ideologie ohne jeglichen empirischen Gehalt oder historischens Fundament. Dabei liefert die jüngere soziologische Forschung schon seit ein paar Jahrzehnten systematische Ergebnisse zu Entstehung, Untergang - sowie aktuell erfolgreich bestehenden Allmenden (Gemeinheiten).
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Notizen zum Blockseminar "Kritik universitärer Lernverhältnisse" (von Ingo Schwarze, Karlsruhe) |
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Samstag, 17. Mai 2008 |
Notizen zum Blockseminar:"Kritik universitärer Lernprozesse - Organisatorische Formen und Inhalte einer demokratischen Bildungsakademie"Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft Samstag, 10. Mai 2008, 10:30 bis 20:30 Uhr in den Räumen des Instituts für Soziologie der Uni Heidelberg Von Ingo Schwarze (Karlsruhe)
Grober zeitlicher Ablauf ------------------------ 10:30-11:00 Vorstellungsrunde 11:00-13:00 Eingangsvortrag 13:00-15:00 Mittagspause 15:00-16:30 Anamnese 17:00-18:30 Utopien 19:00-20:30 Planungen 20:30-21:30 Abendessen
Notizen zum Eingangsvortrag =========================== In den folgenden Notizen wird nicht wiedergegeben, was ohnehin in der Skizze von Wolf-Dieter Narr steht. Er ist zwar den Sachzusammenhängen und Gedankengängen der Skizze gefolgt, hat aber fast alles in anderen Worten und vieles in einer leicht variierten Perspektive vorgetragen. Diese Notizen versuchen, einige dieser begrifflichen und gedanklichen Variationen einzufangen, die nicht in der Skizze auftauchen und die mir besonders bedeutsam scheinen. Vereinzelt stelle ich zusätzliche Bezüge her, die während des Seminars nicht genannt wurden.
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Zwischenbericht: Allmende – eine pragmatische Vision |
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Textarchiv
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Samstag, 19. April 2008 |
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Start der Lektüregruppe am 28. April 2008 mit Prof. Dr. Kristian Hungar Am vergangenen Donnerstag (17.04.2008) eröffnete Prof. Dr. Kristian Hungar (Soziologie Heidelberg) mit einem Eröffnungsvortrag die Lektüregruppe zum Thema „Allmende – eine pragmatische Vision“ das gleichnamige Projekt des Heidelberger Forums, das in einem Tagesseminar Anfang Juli münden soll. Kristian Hungar stellte zunächst das historische Grundkonzept der Allmende vor: der Ansatz ist die gemeinsame Gründung und Verwaltung einer sozialen Institution zur abgestimmten Nutzung einer natürlichen oder künstlichen Ressource – trotz gegensätzlicher Interessen aller Beteiligten. Allmende, Commons oder Common Property Resources (CPR) beziehen sich in der Regel auf eine gemeinsam genutzte Ressource (historisch: Wald, Wiese, Wasserläufe und Teiche; aber nicht nur als Weide, sondern als Rohstoffquelle; aktuell: Artenvielfalt, Wasser, Meeresboden, Urwälder, aber auch Wissen); rechtlich verankert sind sie in Nutzungsrechten Aller an diesem Nicht-Eigentum, das jedoch öffentlich regiert bzw. ‚beherrscht’ wird (von einem ‚Landesherrn’).
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Sonstiges
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Sonntag, 9. März 2008 |
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In folgenden Artikeln wurde das Heidelberger Forum und seine Arbeit in der Medienberichterstattung berücksichtigt:
- "Humboldts Bildungsbegriff als Fetisch ." Beitrag der Forumsmitglieder Evi Schedl und Friedemann Vogel in: b&w - Zeitschrift der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg, 05/2010.
- "Der neue Student" Gastbeitrag von W.D. Narr und Forumsmitglied F. Vogel in der Frankfurter Rundschau (18.01.2009)
- "Agenda 2011. Bildung für die Demokratie." Gastbeitrag von Forumsmitglied Friedemann Vogel in TheEurpean (24.11.2009)
- "Dem gespendeten Geist. Fundraising-Projekt der Uni stößt auf Kritik." ruprecht (11/2009)
- "Jenseits des Tunnelblicks" Gastbeitrag von Forumsmitglied Friedemann Vogel in der FAZ (23.07.2009)
- "Das gemeinsame Interessevon Studenten und Professoren. In Heidelberg wurden die Möglichkeiten eines Bildungsstreiks gegen die Bologna-Reform diskutiert." FAZ (29.04.2008)
- "Professoren unterstützen den 'Bildungsstreik'" RNZ (28.04.2009)
- "Auftakt des Bildungsstreiks. Studenten und Schüler demonstrieren - Professoren diskutieren lieber." ruprecht (05/2009)
"Das bundesweite Bündnis 'Bildungsstreik 2009' ruft im Juni zum Protest auf. Erste Aktionen waren eine Demonstration mit anschließender Vollversammlung sowie eine Podiumsdiskussion, in der Professoren auf Wege des Widerstandes eingingen." - "Die Besetzung geht weiter"; RNZ (25.04.2009)
- "'Trichterdidaktik' sorgt für Unmut"; RNZ (21.04.2009)
- "Bildungsstreik kommt"; critica extra (12/2008)
- "Herbstakademie Heidelberg: Bildung auf den Kopf stellen"; indymedia (26.11.2008)
- "Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft. Kritisch denken kritisch forschen"; FRIZZ, das Magazin (07/2008)
- "Ein Zelt im Feld. Am Montag startet das zweite Campuscamp"; ruprecht (06/2008)
- "Kritik universitärer Lernverhältnisse. Heidelberger Forum veranstaltet eintägiges Seminar"; UNiMUT (07.05.2008)
- "2500 Euro für kritische Geister"; RNZ (16.10.2008)
- "Diskussionen anregen und fördern. Preis der Freunde an Heidelberger Forum für Kritische Theorie und Wissenschaft"; UniSpiegel Heidelberg (04/2007)
- "Start der Herbstuniversität. 3 Tage Seminare und Vorträge"; RNZ (08.10.2007)
- "Viel Kritik auf 'Roter Oktober'. Studentische Initiative lässt die Herbstuniversität wiederaufleben" ruprecht (08.10.2007)
- "Der Oktober wird rot; Journal@RupertoCarola (07/2007)
- "Wer geht an der Uni zelten?"; RNZ (12.06.2007)
- "Campuscamp im Feld. Freiraum für Kreativität und Engagement"; ruprecht (06/2007)
- "Denken hilft!"; ruprecht (101/2006)
- "Kritisch denken"; RNZ (24.04.2006)
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Imperium, Imperialismus, globaler Kapitalismus – Neue Realität und neue Theorie? |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Wissenschaft, soziale Bewegungen und weltweite Ökumene streiten über Globalisierung; eine Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Ulrich Duchrow (Heidelberg), Joachim Guillard (Heidelberg) und Ton Veerkamp (Berlin) (55 min)
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Revolutionäre Reformen am Beispiel der Umwelt- und Klimapolitik |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Vortrag und Diskussion von und mit Prof. Dr. Mohssen Massarrat (Osnabrück) (80 min)
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Macht und Machtungleichheit im Kapitalismus |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Vortrag und Diskussion von und mit Prof. Dr. Mohssen Massarrat (Osnabrück) (78 min)
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Spektakel, Kunst, Gesellschaft - Was war die Situationistische Internationale? |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Vortrag und Lesung von und mit Bine Baumeister und Zwi Negator im Rahmen der Herbstuniversität 2007 (121 min)
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Wie Ökonomen die Welt verändern und was wir dagegen tun können |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Vortrag von Thomas Dürmeier (Kassel) im Rahmen der Herbstuniversität 2007 (60 min)
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Studiengebühren - Bilanz und Perspektive |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Vortrag von Fredrik Dehnerdt (Hamburg) im Rahmen der Herbstuniversität 2007 (43 min)
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Think Tanks und Wissenschaft |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Die neoliberale Privatisierung der Universitäten und der Wissenschaft durch die von der Bertelsmann-Stiftung finanzierten "Centren" CAP, CHE und CKM
Vortrag von Prof. em. Dr. Rudolph Bauer und Jens Wernicke (BdWi) im Rahmen der Herbstuniversität 2007 (70 min)
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Zur vergangenen Zukunft und zukünftigen Vergangenheit der Universität(en) |
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Audioarchiv
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Samstag, 8. März 2008 |
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Vortrag von Prof. Dr. Wolf-Dieter Narr (Berlin) zur Eröffnung der Herbstuniversität 2007 (68 min)
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Bildung ohne Volk – Zur Eliterekrutierung in Frankreich |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Dr. Stephan Peters (Heidelberg) Die drei führenden Grandes Ecoles und der Zugang zu den Eliten in der franzö- sischen Wirtschaft, Politik und Administration – Strategien einer männlich- bürgerlichen Machtreproduktion. Weiterlesen (PDF)
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„Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein“ |
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Textarchiv
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Samstag, 8. März 2008 |
- zum Tod des ehemaligen Nazimarinerichters Hans Filbinger Von Sonja Mangold (Berlin; arbeitskreis kritischer juristinnen und juristen Filbinger trat dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund bei und war in den Jahren 1935 – 1937 Mitglied des Freiburger SA- Studentensturms. Kommilitonen erinnerten sich später, wie Filbinger in dieser Zeit in brauner Uniform in der Universität erschien. Entgegen seiner späteren Selbstdarstellung als „katholischer innerer Widerständler“ begrüßte Filbinger die Nürnberger- Rassengesetze 1935 in einem Beitrag für eine Studentenzeitschrift mit folgenden Worten: „Erst der Nationalsozialismus schuf die geistigen Voraussetzungen für einen wirksamen Umbau des deutschen Rechts. Schädlinge am Volksganzen ... werden unschädlich gemacht.“
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Prof. Dr. Utz Maas (Osnabrück) Migration ist einer der sichtbarsten Aspekte des gesellschaftlichen Wandels. Dessen Dynamik wird in den Migrationsverhältnissen greifbar – für viele auf eine beunruhigende Weise. In der Diskussion darüber besteht Konsens, dass Sprache dabei eine zentrale Dimension ausmacht, aber es fehlt ein klarer Begriff von Sprache, der auf diese gesellschaftliche Dynamik ausgerichtet ist. Eine entsprechende Klärung soll in diesem Vortrag versucht werden, einerseits mit einer Kritik an den dominierenden Konzepten im Migrationsdiskurs (Muttersprache, Sprache und Identität u.dgl.), andererseits mit Überlegungen zu den sprachlichen Anforderungen, die mit der Partizipation an einer ausdifferenzierten Gesellschaft wie der deutschen verbunden sind. Weiterlesen (PDF)
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Raum für Utopien: Zwischen "Exzellenz" und kritischer Gegenhegemonie |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Friedemann Vogel Die Hochschulen nicht nur in Deutschland stehen derzeit vor einer der größten „Reformen“ seit Jahrzehnten; ihre Tragweite aber wird mangels Informationen nicht selten auch von einem Großteil der Linken unterschätzt. Denn die durch dreistufige Klassenselektion bereits in der Schule errichteten Stereotypen unterschiedlicher „Intelligenzen“ bei gleichzeitiger Ausklammerung sozialer Hintergründe verdichtet sich nun dualistisch in der Universität: Auf der einen Seite räumt die Einführung allgemeiner Studiengebühren einer selbsternannten (Herkunfts-) Elite ökonomisch-selektiv den Weg; ihr Ziel ist die radikale Senkung der Studierendenzahl sowie ein beschränkter, kontrollierter Zugang zu Bildung und Wissen.
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Nachbetrachtungen zum Vortrag von PD Dr. Joachim Renn |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Martin Hölz Zum Auftakt der Vortragsreihe „Kritisch denken: Kritisch forschen“ referierte PD Dr. Joachim Renn aus Erlangen über die Kritische Theorie in ihrem damaligen Zeitbezug und ging der Frage nach, welche Elemente dieses Ansatzes sich in die heutige Zeit übertragen lassen können. Die circa 80 Interessierten erlebten einen interessanten Vortrag, der über mehrere Zugangsmöglichkeiten die Konzeption der Kritischen Theorie nach Adorno und Horkheimer aufzuschlüsseln ermöglichte.
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Was ist kritische Psychologie? |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Prof. Dr. Morus Markard (Berlin; Vortragsmanuskript)
„Was ist Kritische Psychologie?“ heißt mein Vortrag. Man könnte die Bezeichnung „Kritische Psychologie“ für anmaßend halten. Soll sie bedeuten, dass jede andere Psychologie unkritisch sei? Ist nicht Kritik recht eigentlich Grundzug jeder Wissenschaft und damit auch jeder wissenschaftlichen Psychologie?
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Vom politischen Beruf zu theoretisieren |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Prof. Dr. Wolf Dieter Narr (Berlin; Aufsatz freundlicher Weise zur Veröffentlichung überlassen) [Kurzzusammenfassung:] ...Anschauungsmangel, unzureichende teilnehmende Beobachtung und fehlende eigene Erfahrungen sorgen nicht selten dafür, dass viele Theoreme, von Theorien als ausgewachsen vermittelten Rekonstruktionen ist nicht zu reden, schlecht, sprich beliebig abstrakt bleiben, gegriffene Abstraktionen, die konkrete Phänomene nicht besser verstehen lassen, in dem sie Zusammengeknäueltes in seiner Knäulungslogik aufdröseln ließen. Weil die eigene Subjektivität im „objektiven“ Vorgang ´der´ Wissenschaft als Vorwurf und Reputationseinbuße gefürchtet wird, lassen sich viele Sozialwissenschaftlerinnen, die vergessen oder nicht mehr gelernt haben, dass Politik wie Wissenschaft in der 1. Person Singularis und Pluralis stattfindet – von den hölzernen Akademikern, den hybriden Beobachtern der 3. Ebene nicht zu reden -, bestenfalls auf sogenannt empirische Methoden ein, wenn sie wie standardisierte Umfragen nach dem Gesetz der großen Zahl oder in der Regel in ihren politischen Voraussetzungen nicht mehr durchschaute statistische Daten abstrakt allgemein zu sein den allgemein überredenden Anschein machen. Sie bemerken nicht, welche verdämmernden, jedoch umso herrschaftsvolleren Besonderheiten sich in den angeblich interesselosen Allgemeinheiten verbergen. Vor allem, dass mit ihrer Hilfe konkrete Umstände und Nöte nur allgemein reduktionistisch zerschlagen werden können.
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Nachbetrachtung zum Vortrag von Dr. Michael Heinrich |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Sonja Mangold Um die 50 interessierte Zuhörer (hauptsächlich Studenten) fanden sich am vergangenen Freitag (19.05.2006) in Hörsaal 9 ein, um den Vortrag von Michael Heinrich über eine Einführung in Karl Marx´ Kritik der politischen Ökonomie zu hören und anschließend mit dem Referenten engagiert zu diskutieren. Sie bekamen einen anspruchsvollen Vortrag auf theoretisch hohem Niveau geboten, der mit dem Vorurteil, Marx sei unwissenschaftlich bzw. mit zwei einfachen Halbsätzen zu widerlegen, wohl erst einmal gründlich aufgeräumt haben dürfte. Weiterlesen (PDF)
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Elite sein - Ziel korporationsstudentischer Erziehung |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Stephan Peters „Hier werden Nachfolger aufgebaut, Geld und Einfluß geltend gemacht, Helfer und Verbündete unterstützt und beharrlich Männer für Machtpositionen selektiert". Je wichtiger die gesellschaftliche Position, desto eher ist diese mit einem Mann aus dem Milieu des gehobenen und (konservativ eingestellten) Bürgertums besetzt. Die westlichen Industrienationen haben im Laufe ihrer Entwicklung für diese geschlechtlich soziale Selektion unterschiedliche Systeme entwickelt, allerdings mit sehr ähnlichen Ergebnissen. Weiterlesen (PDF)
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Euphorie im Unglück: - Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft' Macuse |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Artjom Bychovski
Das, was im ersten Moment nur als billige Reklame daherkommt, wird schon im nächsten Moment von der Gesellschaft aufgegriffen und als schicker Lebensstil ausgelebt. Diesem Lebensstil merkt man das kommerziell-künstliche daran an, dass er in jeder Seifenoper im TV und in jedem eintönigen Radio wiedergegeben wird – man kann ihn kurz als „Popshit“ bezeichnen. Fängt das Individuum an, sich mit dieser Massenkultur zu identifizieren, so wird die Manipulation absolut und die innere Freiheit des Menschen eigenständig zu denken und zu handeln wird aufgehoben.
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Dialektik des Schweigens. Überlegungen zu einer kritischen Literaturwissenschaft |
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Samstag, 8. März 2008 |
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von Friedemann Vogel Abstract: Um sich dem sprachlichen Spiel der Diskurse nicht einzureihen, bedarf es einer Literaturwissenschaft, die sich selbst als Ko-Autoren und gesellschaftliches Regularium kritisch reflektiert und sich etwaigen definiten Deutungsversuchen verwehrt! Literaturwissenschaft „muss unseren Willen zur Wahrheit in Frage stellen“, bekannte textanalytische Verfahren auch ‚gegen’ sich selbst anwenden... ...Denn die schöpferische Kraft literarischer Texte liegt nicht in ihrer spezifischen Medialität, sondern in ihrer Möglichkeit zur gesellschaftlichen Revolutionierung. Sie liegt im Aufbrechen bisheriger Diskurse, Denkmuster und Realitätsdefinitionen...
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"Unser Bewusstsein muss sich ändern". Zur Aktualität von Herbert Macuses 'One-dimensional Man' |
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von Sonja Mangold 1964 verfasst Herbert Marcuse, Philosoph und Ikone der 68-er Bewegung sein Hauptwerk „Der eindimensionale Mensch- Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft“. Auch heute noch, über 40 Jahre später, ist sein Buch großteils hochaktuell. Marcuse zeichnet darin das tief pessimistische Bild einer westlichen Gesellschaft, die als Ganzes irrational ist und in der kritisches Denken praktisch nicht mehr stattfindet.
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Kritisch Denken. Wissenschaftskritik, Emanzipation und Verantwortung |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Friedemann Vogel Betrachtet man sich die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse, Entwicklungen und technologischen Revolutionen der letzten Jahrezehnte und Jahrhunderte, so scheint am Beginn des 21. Jahrhunderts (mal wieder) alles möglich: von einigen Millionen oder gar Milliarden Hungernden, Aidskranken und Zwangsarbeitenden abgesehen, bepflanzen bald muntere Hundertjährige die Wüste mit gentechnisch optimierten Gemüsesorten, auf dem Mars entstehen erste Kolonien und intel- ligente Quantenrechner ermitteln neben präzisesten Wettervorhersagen die Idealsprache für die Menschheit. Es gibt sogar bereits wieder verstärkt Stimmen, die behaupten, man sei bald am natürlichen Ende fundamentalwissenschaftlicher Erkenntnisse angelangt – und in gewisser Hinsicht mögen sie Recht behalten: Aktuelle Wissenschaft scheint nie wissenschaftlicher und nie vollendeter wissen- schaftlich gewesen zu sein als heute. Beinahe zu einer quasiontologischen Tatsache der bürgerlich- fortschrittlichen Gesellschaft hochstilisiert sind prinzipielle Fragen unerwünscht und werden hartnäckige Kritiker belächelt, ignoriert oder zu ‚Fundamentalisten’ stigmatisiert. „Kritischen Wissenschaften“ letztlich, wie sie einst durch Adorno und Horkheimer institutionell begründet und universitär etabliert wurden, entzieht der Staat sukzessiv jeglichen finanziellen Boden und investiert indes dort, wo entsprechende Rendite zu erwarten ist.
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An der Spitze! Von Exzellenz, Eliten und anderen Worthülsen - Bildung an der Uni Heidelberg |
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Samstag, 8. März 2008 |
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Von Dr. Stephan Peters
Nun ist es also so weit: Heidelbergs Universität ist offiziell eine der zehn möglichen Eliteuniversitäten in Deutschland. Das Rektorat, allen voran der oberste Elitefan Hommelhoff, bejubelt das Ergebnis der „Exzellenzinitiative“ des höchst elitären, undemokratischen und abgesehen davon höchst männlich dominierten Gremiums aus Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) und Wissenschaftsrat. Die erste sichtbare und öffentlich wirksame „Exzellenzinitiative“ im Hochschulbereich in Deutschland zeigt leider einmal erneut, wie sich die selbsternannte „Elite“ sebst einsetzt, sich selbst öffentlich feiert und mit öffentlichen Geldern um sich schmeißen darf. Sinnvolle Neuerungen, Innovation und Verbesserungen in der Lehre – Fehlanzeige!
Was verbirgt sich hinter der „Exzellensinitiative“ à la Hommelhoff & Co. an Realitäten?
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Kritisch denken – kritisch forschen |
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Sonstiges
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Samstag, 8. März 2008 |
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Unter diesem Titel hat das Heidelberger Forum für kritische Wissenschaft im Sommersemester 06 und im Wintersemester 06/07 eine Vortragsreihe veranstaltet, deren Dokumentation hiermit vorliegt. Die Vorträge stellten kritische Ansätze in Soziologie, Politikwissenschaft, Philosophie, Wirtschaftswissenschaft, Literatur- und Sprachwissenschaft vor. Wir haben, sofern verfügbar, die Vortragsskripte abgedruckt (Haug, Peters, Markard, Maas, Kronauer), sonst wurden entsprechende Aufsätze verwendet (Heinrich, Orozco, Hartmann). Zusätzlich drucken wir einen Text von Wolf Dieter Narr, den er uns zur Veröffentlichung überlassen hat, obgleich der Vortrag ausfallen musste. Wir bedanken uns bei allen Referenten und bei der Studierendenvertretung der Universität Heidelberg (FSK) für ihre Unterstützung.
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