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Thema: Studiengebühren
Thema. Hochschulpolitische Informationen und Argumente
Mittwoch, 27. Januar 2010

 
In Deutschland wurden seit 2005 in sieben Bundesländern Studiengebühren eingeführt: in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland. Der Einführung von Studiengebühren wurde und wird mit starken Protesten und Boykottversuchen begegnet, teilweise mit Erfolg: In Hessen wurden die Gebühren nach Regierungswechsel 2008 wieder abgeschafft; ähnliches ist im Saarland zum Sommersemester 2010 angekündigt. Im Folgenden tragen wir die wichtigsten Informationen zum Thema „Studienbeiträge“ (so die euphemistische Sprachpolitik in Heidelberg) zusammen: zum ideellen Hintergrund (Bildung als Ware), den Auswirkungen der Studiengebühreneinführung sowie zur aktuellen juristischen Situation.


 
Programm für Wintersemester 2009/10
Allgemeines
Dienstag, 31. März 2009

Auch im Windersemester 2009/10 veranstaltet oder fördert das Heidelberger Forum unter dem Rahmenprogramm der Wissenschaftskritik, Kritischer Wissenschaft und angewandter Gesellschaftskritik wieder eine Reihe an interessanten Vorträgen, Workshops und Arbeitskreisen. Außerdem dieses Semester: Fortführung des Bildungsstreik 2009 .
 

 

Hinweis: Am besten auch für den Forums-Newsletter eintragen; wir garantieren spamlose und ausgesuchte Veranstaltungshinweise!

Auf ein Neues, herzliche Grüße,

 Euer Team des Heidelberger Forum

 
Thema: Bildung(sstreik) in der Gesellschaft
Thema. Hochschulpolitische Informationen und Argumente
Mittwoch, 25. November 2009

 
Sozialisierende Bildung und institutionalisierte Bildung: Wenn heute von Bildung gesprochen wird, dann sind meistens die Bildungsinstitutionen gemeint. Dies gilt im Allgemeinen auch für den Bildungsstreik. In der Regel stehen daher Bildungseinrichtungen im Fokus öffentlicher Debatten. Um den gesellschaftlichen und sozialen Kern von Bildung zu erörtern reicht deshalb das formale und bürokratische Verständnis von Bildung nicht aus. Bildung ist in unserer Gesellschaft keine bloß individualistische und formale Komponente, sondern in erster Linie gesellschaftliche Bildung, d.h. eine soziale Formung des Menschen.


 
Thema: Bologna-Prozess
Thema. Hochschulpolitische Informationen und Argumente
Samstag, 14. November 2009

 
„Bologna“ hat die Universitäten überrollt. Dabei ist  auch der absoluten Mehrheit  der unmittelbar Betroffenen kaum bekannt, was sich hinter diesem viel zitierten Wort verbirgt. Gerade dies könnte Teil der Erfolgsgeschichte dessen sein, was sich mit  „Bologna“  verbindet. Doch wer oder was ist  „Bologna“ tatsächlich, wer sind die leitenden Akteure und was ihre Intentionen?


 
Jenseits des bildungspolitischen Tunnelblicks
Textarchiv
Mittwoch, 28. Oktober 2009

 
(erschienen als Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, am 23.07.2009)

 Die schwarz-rot-gelbe Bildungspolitik von Bund und Ländern der vergangenen Jahre kennzeichnet ein Tunnelblick: Sie ist nicht geleitet von einem explizit formulierten Konzept dessen, was Bildung für unsere Gesellschaft bedeuten könnte und sollte, sondern implizit überwiegend von ökonomisch-bürokratisch orientierten Überlegungen. Die Auswirkungen ihrer diversen Reformen für die tatsächlichen Lehr- und Lernbedingungen vor Ort sind den bildungspolitischen Akteuren weitestgehend unbekannt. Die Betroffenen fühlen sich dabei häufig als lehrende „Produzenten" oder belernte „Produkte" herabgesetzt und nicht als die „Zukunft unserer Gesellschaft" ernst genommen.


 
Organisierung demokratischer Bildung
Allgemeines
Montag, 12. Januar 2009

Organisierung demokratischer Bildung

Kritik der Verhältnisse und Gegenentwurf

Streitschrift zur Gründung eines Instituts für demokratische Bildung


Herausgegeben 2009 von

  • Komitee für Grundrechte und Demokratie

  • Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft

  • Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

  • Kritische Initiative Heidelberg

  • Linkswärts e.V. Mainz

 

 

 

 

 

 

Vorwort

Ein Hilferuf geht durch die Gesellschaft: Der „Bildungsnotstand“ wird ausgerufen. Die Regierungen sind alarmiert. Sondersitzungen werden einberufen, Kommissionen aus SchülerInnen und Studierenden, Eltern, Lehrenden und Forschenden eingesetzt. Der Finanzminister zögert nicht. 500 Milliarden Euro Soforthilfe für den Aufbau neuer Schulen und Universitäten, Fortbildungszentren für Arbeitnehmer- Innen, Bildungsforen zur Entwicklung zeitgemäßer Lehr-Lernformen. Langfristige finanzielle Absicherung von Bildungseinrichtungen kleiner und mittlerer Größe, geringer Bürokratie und hoher sozialer Durchlässigkeit. Nicht von heute auf morgen, die Regierungen sehen realistisch, aber die Richtung ist klar. Nach fünf Jahren des Um- und Aufbaus Aufatmen: Die statistische Politikverdrossenheit nähert sich ihrem Jahrhunderttief, die Bürgerinnen und Bürger verstehen, kontrollieren und gestalten ihre soziale Umwelt. Gesellschaftliche Innovationen durch demokratische Bildung.
Hiervon sind wir weit entfernt. Bildung wird heute vielmehr sozial segregiert, elitär organisiert und allein auf seine Verwertbarkeit „gerankt“. Bildung wird nicht als Menschenrecht begriffen, mehr noch: die Fähigkeit, sich des eigenen Verstandes zu bedienen, die Rechte und Pflichten als BürgerIn in einer demokratischen Gesellschaft zu verstehen und mitzugestalten, wird von den Eliten des Landes als überflüssig, wenn nicht gar lästig empfunden. Würde „Bildung als Menschenrecht“ ernst genommen, man herrschte nicht von hohen „Bildungsgipfeln“.
Aus diesem Grunde fanden sich im November 2008 verschiedene Initiativen kritischer Wissenschaft in Heidelberg zusammen, um aus der Kritik der bestehenden Bildungsverhältnisse heraus alternative Realisierungsformen demokratischer Bildung zu diskutieren. Es gilt, die Passivität in innerinstitutionellen Reformversuchen gleichwohl wie die Machtlosigkeit gegenüber landes- und bundespolitischen Entscheidungen zu überwinden und progressiv Alternativen zu entwickeln.
Erste konzeptuelle Überlegungen hierzu möchten wir auf den folgenden Seiten der Diskussion stellen: In einem ersten Teil (A.) werden gesellschaftliche Bildungs- und Demokratieprozesse als Einheit herausgearbeitet und in einem daran anschließenden zweiten Teil (B.) am Beispiel der Universitäten konkretisiert. Im dritten und letzten Teil (C.) möchten wir schließlich erste organisatorische Konsequenzen vorstellen, kurz-, mittel- und langfristig eine Institution für demokratische Bildung zu etablieren.
Die vorliegende Broschüre richtet sich an Lehrende wie Lernende gleichermaßen und hofft auf Gleichgesinnte, das Skizzierte weiter zu fundieren und in eine Realität der demokratischen Bildung umzusetzen.


Dezember 2008
Die AutorInnen und HerausgeberInnen

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Wissenschaftliches Kuratorium
Allgemeines
Sonntag, 9. März 2008

Das Wissenschaftliche Kuratorium des 'Heidelberger Forums für Kritische Theorie und Wissenschaft' konstituiert sich aus Förderinnen und Förderer, die als Mitglieder des Kuratoriums nicht nur dem Forum, sondern auch anderen Interessierten Unterstützung leisten

  • bei fachlich- inhaltlichen Fragen zu ihren jeweiligen Spezial- gebieten kritischer Provenienz;

  • mit Rat und Tat bei der Umsetzung von inhaltlichen Projekten;

  • durch eigene Beiträge innerhalb des Forums (Skripte, Vorträge, Seminare).

 

 

 
Die Konstituierung des Kuratoriums ist ein weiterer Schritt zu dem erklärten Forumsziel der Institutionalisierung kritischer Wissenschaften an der Universität Heidelberg.

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Pressespiegel
Sonstiges
Sonntag, 9. März 2008

In folgenden Artikeln wurde das Heidelberger Forum und seine Arbeit in der Medienberichterstattung berücksichtigt:

  • "Agenda 2011. Bildung für die Demokratie." Gastbeitrag von Forumsmitglied Friedemann Vogel in TheEurpean (24.11.2009)
  • "Dem gespendeten Geist. Fundraising-Projekt der Uni stößt auf Kritik." ruprecht (11/2009)
  • "Jenseits des Tunnelblicks" Gastbeitrag von Forumsmitglied Friedemann Vogel in der FAZ (23.07.2009)
  • "Das gemeinsame Interessevon Studenten und Professoren. In Heidelberg wurden die Möglichkeiten eines Bildungsstreiks gegen die Bologna-Reform diskutiert." FAZ (29.04.2008)
  • "Professoren unterstützen den 'Bildungsstreik'" RNZ (28.04.2009)
  • "Auftakt des Bildungsstreiks. Studenten und Schüler demonstrieren - Professoren diskutieren lieber." ruprecht (05/2009)
    "Das bundesweite Bündnis 'Bildungsstreik 2009' ruft im Juni zum Protest auf. Erste Aktionen waren eine Demonstration mit anschließender Vollversammlung sowie eine Podiumsdiskussion, in der Professoren auf Wege des Widerstandes eingingen."
  • "Die Besetzung geht weiter"; RNZ (25.04.2009)
  • "'Trichterdidaktik' sorgt für Unmut"; RNZ (21.04.2009)
  • "Bildungsstreik kommt"; critica extra (12/2008)
  • "Herbstakademie Heidelberg: Bildung auf den Kopf stellen"; indymedia (26.11.2008)
  • "Heidelberger Forum für kritische Theorie und Wissenschaft. Kritisch denken kritisch forschen"; FRIZZ, das Magazin (07/2008)
  • "Ein Zelt im Feld. Am Montag startet das zweite Campuscamp"; ruprecht (06/2008)
  • "Kritik universitärer Lernverhältnisse. Heidelberger Forum veranstaltet eintägiges Seminar"; UNiMUT (07.05.2008)
  • "2500 Euro für kritische Geister"; RNZ (16.10.2008)
  • "Diskussionen anregen und fördern. Preis der Freunde an Heidelberger Forum für Kritische Theorie und Wissenschaft"; UniSpiegel Heidelberg (04/2007)
  • "Start der Herbstuniversität. 3 Tage Seminare und Vorträge"; RNZ (08.10.2007)
  • "Viel Kritik auf 'Roter Oktober'. Studentische Initiative lässt die Herbstuniversität wiederaufleben" ruprecht (08.10.2007)
  • "Der Oktober wird rot; Journal@RupertoCarola (07/2007)
  • "Wer geht an der Uni zelten?"; RNZ (12.06.2007)
  • "Campuscamp im Feld. Freiraum für Kreativität und Engagement"; ruprecht (06/2007)
  • "Denken hilft!"; ruprecht (101/2006)
  • "Kritisch denken"; RNZ (24.04.2006)

 


 

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Donnerstag, 11. März 2010
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